ULMENSCHULE

Betrifft:
Investitionsmaßnahme „G33 Ulmengrundschule Ulmenstrasse 79, Einbau Küchen-und Mensabereich, Schaffung von Klassenräumen, Sanierung und Anpassung Sanitärbereich“

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf den Hilferuf der Ulmengrundschule hin fand am heutigen Donnerstag 9 Uhr – 11 Uhr ein ausführlicher gemeinsamer
Termin von Schulamt und Bauamt in der Schule statt. Die Schulleiterin Frau Pakulat hatte in einem Blogpost
http://www.ulmenschule.de/schulblog/ohne-strom-kein-warmes-essen mitgeteilt, dass sie die Schließung ihrer Küche
als einzigen Ausweg aus der Situation und Platzsituation vor Ort ansieht.

Ihr Problemaufriss stellte dar, dass die Küchensituation unbefriedigend ist und die räumlich Situation dem erhöhten
Schüleraufkommen nicht mehr entspricht, insbesondere die Bevorratung von Geschirr nicht ausreichend ist, weil keine Lagermöglichkeiten bestehen.
Auch die Wiederinbetriebnahme der ehemaligen Mensa, die bei dem Denkmalsbau bereits ursprünglich als Speisensaal genutzt,
zwischenzeitlich aber als Gymnastikhalle und Aula genutzt wurde,
steht seit einem Jahr auf der Tagesordnung, ohne dass sich aus der Sicht der Schule ein Fortschritt ergeben hatte.

Im heutigen Termin wurden Teillösungen zur Entlastung in der Küche und konkrete Schritte festgehalten.
Die Planung der Gesamt Maßnahme ist im August 18 mit der Vorplanung gestartet und soll durch Mittel aus Investitionsplanung Schulbauoffensive
umgesetzt werden. Die Information, dass es auch bei einer Interimslösung nicht mit einer Steckdose getan ist,
sondern den gleichen Genehmigungsvoraussetzungen benötigt mit Brandschutz, Denkmalschutz… ist im Sommer 18 auch an die Schule gegangen.

Versäumt wurde aber die klare, eindeutige Auskunft, dass zum Schulstart August 2018 keine genehmigte Interimslösung zur Verfügung stehen wird.
So ist die Enttäuschung nachvollziehbar und wir haben seitens des Bezirks diese Information nicht sachlich klar geleistet.

Zur Entlastung der Küchensituation ist bereits heute eine Lösung erarbeitet worden, hier soll durch die schnelle Erweiterung der
Küchenräumlichkeiten um einen weiteren Raum die Kapazität der Abstellmöglichkeiten und Bevorratung gesichert werden.
Schulamt, Bauamt und haben schnell dazu ein Verfahren verständigt, so dass hier in den nächsten 3 Wochen eine Umsetzung dieses Punktes abgesichert werden kann.

Ob die Mensa in der Übergangsphase doch genutzt werden kann, soll nächste Woche in einem weiteren Vor Ort Termin mit Denkmalschutz, BWA ausgelotet werden.
Die in den Medien dargestellte Fassung, dass „nur ein Stromkabel“ gelegt werden muss, beauftragt sei und nicht umgesetzt wurde, ist nicht sachlich richtig.
Alle Bemühungen und Intentionen, hier schnell ggf. auch mit Unterstützung von Eltern ein Kabel zu legen, sind leider nicht genehmigungsfähig.

Auch für die avisierte „Interimslösung“ wird ein Antrag zur Umnutzung, zu Brandschutz und ebenfalls die Genehmigung vom Denkmalsschutz benötigt.

Um die Möglichkeiten auszuloten, hier für diese besondere Situation schnell Zustimmung der anderen genehmigenden Ämter zu erlangen,
wird in der nächsten Woche ein weiterer gemeinsamer Termin vor Ort stattfinden. Hierzu wird Herr Stadtrat Lemm die Terminkoordination übernehmen.

Die Direktorin der Ulmenschule, Frau Pakulat, äußerte ihr Fazit nach Abstimmung mit ihrem Team und der Elternvertretung wie folgt:
„Es wird vorerst weiterhin ein warmes Mittagessen geben. Fehlende Information und Kommunikation des Schul- und Sportamtes mit mir führte zu der Erwartungshaltung, dass eine Interimslösung zeitnah zu erwarten ist.
Es ist ein einheitlicher Konsens zwischen den Stadträten, den anwesenden Fachdiensten und mir erzielt worden, dass es eine Interimslösung geben muss.
Ich konnte den ernsthaften Willen aller Beteiligten dazu erkennen. Es wurden mehrerer Möglichkeiten für eine Interimslösung diskutiert und eine Prüfung der Machbarkeit bis zur nächsten Woche verabredet.
Die Erweiterung der vorhandenen Verteilerküche und die Erhöhung der Platzkapazität für die Esseneinnahme ist gemeinsames Ziel. Dazu wird u.a. die Essenseinnahme in der Aula geprüft.
Nach Rücksprache mit dem Gesamtelternsprecher Herrn Schöneberg akzeptieren die Eltern diese Vereinbarung vom heutigen Tage nur,
wenn in der nächsten Woche ein verbindlicher Termin für eine Interimslösung genannt wird.“

Gordon Lemm  &   Juliane Witt

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Alles was wir teilen…

Liebe Jugendliche,
liebe Familien,
liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe angeheiratete und eingemeindete Familien,
liebes Team des Vereins Jugendweihe e.V., welches dieses excellence Event wieder wunderbar organisiert hat – vielen Dank. !

Mein Name ist Julia Witt, als Bezirksstadträtin hier in Marzahn-Hellersdorf bin ich immer wieder beeindruckt, wie toll sich alle heute für diesen besonderen Tag vorbereitet haben, die Frisur sitzt, die Taschentücher liegen bereit, Oma und Opa sind froh.

Der heutige Tag ist ein ganz besonderer Tag.
Um auf die eben vorgetragene Geschichte Bezug zu nehmen:
Man kann oft nach Paris, aber nicht wieder in die Kindheit reisen.

Der Abschied von der Kindheit ist einmalig, unwiederholbar, endgültig.
Ein wichtiges deutsches Wort – endgültig. Das besagt, dass das Ende gültig ist.

Es ist der Tag, wo sich viele der heute hier bei Euch seienden Eltern erinnern,
an das erste Treffen mit Eurer Mama, Eurem Papa, Eure Geburt, schwer oder leicht – auch wenn die einen oder anderen vielleicht längst getrennte Wege gehen und sicher auch einige Patchwork Familien heute bei Euch sind, die Euch begleiten.

Man hat im Leben nicht viele Tage, die so einmalig, so unwiederholbar sind.
Es ist auch Eure Geschichte und wird es jeden Tag mehr.

Sicher werdet Ihr den Tag wahrscheinlich sofort festhalten auf
Instagramm, Snapchat, Facebook und die Bilder teilen.

Ihr lebt in einer Zeit der Bilder, der Hochglanzfotos, der Werbevideos, der Debatte um echte und falsche Bilder, der schnellen und der unter Druck setzenden, andere sogar erpressenden Bilder, der professionellen Bilder und Videos, neben denen unser Alltag oft als blass, entwertet wirkt.

Unsere Großeltern haben sich für ein Foto zum einzigen Fotografen im Ort begeben, Stil, Bekleidung und Frisur waren gut gewählt, es gab einen großen Blitz, dann ein Foto in Schwarz weiss und einen Rahmen, der heute bei Euren Eltern auf dem Schreibtisch steht und Anlass zur Erinnerung ist.

Heute ist das Selfie, das Foto von Euch mit der Familie selbstverständlich.
Sich selbst zu fotografieren erscheint Euren Grosseltern und Eltern manchmal seltsam.
Es hat etwas naszisstisches, ein andauerndes Spiegelbild, als ob man sich selbst der eigenen Person, der eigenen Identität versichert.

Schneewittchens Mutter fällt uns da ein:
“Bin ich nicht schön ? Bin ich schön ? Sind andere schöner ?”
Auf die Frage, wovor sie am meisten Angst haben, antworteten Jugendliche neulich: “dass das Spartphone verloren geht, die Fotos weg sind…unsere Erinnerung!”

Ihr selbst beurteilt die Fotos von Euch wahrscheinlich sehr schnell
– einmal wischen und ab in den Papierkorb. “Das bin ich nicht.”

Aber wer seid Ihr ?

Dabei sind wir bei den aktuellen Fragen,
die Euch – und fast alle Philosophen seit Jahrhunderten beschäftigen:
Bin ich wirklich die, als die ich mich selbst sehe ?
Wer bin ich für die anderen ?
Will ich überhaupt, dass die anderen mich erkennen ?
Kann ich ein Bild von mir finden, generieren, stylen, so dass die anderen mich verstehen und mögen ?
Mag mich überhaupt jemand wirklich, wie ich bin ?

Mag ich mich.

Die Selbsterkenntnis, Selbstdefinition und das Wissen um das, was in einem steckt als Potenzial und Fähigkeiten, ist eine der größten Stärken, die Ihr habt.
Sie unterscheidet uns vom stärksten Löwen, vom fliegenden Adler.
Wie haben die Chance, wir haben das Vermögen, etwas über uns zu erfahren,
zu wissen und daraus etwas zu machen !

Heute ist euer Jugendweihetag !
Und so wie Eure Eltern sich wahrscheinlich die Augen reiben, wie die Zeit verrinnt
( waren wir nicht eben noch auf dem Weg ins Krankenhaus ?
War er nicht eben noch beim ersten Zahn, die Schültüte gekauft, das Faschingskostüm mit den Katzenohren ? Die erste gute Note ? )

Auch für Euch ist heute nochmal ein guter Tag, zurückzublicken.
Was fällt Euch spontan ein ?
Was hat Euch in Eurer Kindheit geprägt ?
Was war das Schönste – was Euch heute Kraft gibt, und worauf Ihr immer wieder zurück greifen könnt ?

Was war das Bitterste, die erste Enttäuschung, der Verlust – der Euch – wenn Ihr es zulasst – sofort zu Tränen rühren würde ?

Die ersten bitteren Verletzungen sind es, die uns für das ganze Leben prägen.

Der Bruder, der den Lieblingsbären uns weg nimmt, der Vater, der den Film verbietet. Diese ersten Prägungen sind heute noch in Euch.
Heute ist aber auch der erste Tag, an dem Ihr Euch ein Stück davon entfernen werdet.
Die Kindheit, das Gefühl der Abhängigkeit, sind vorbei.

Ihr könnt diese Traurigkeiten und Kränkungen in ein Kästchen packen
und versuchen, ohne sie zu leben.

Ihr könnt Euch selbst das erste Mal in Euch hinein hören, was Ihr wollt .

Was ich Euch wünsche ist, dass Ihr den Tag auch nutzt, um den Kompass für die nächsten Schritte zu justieren.
Nutzt den Tag, um Eure Eltern und Großeltern noch vor dem 3. Wein zu fragen, was deren eigener Lebensplan war, wo sie abgewichen sind und was sie Euch raten.

Ich frage oft. Ich selbst habe als Sozialstadträtin oft das Glück,
bei über 100 Jähringen Bürgerinnen und Bürgern zu sein.
Erst vorletzte Woche war ich bei einer 100 jährigem Dame in Mahlsdorf.
Die Nachbarn hatten ihr diese großen aufblasbaren silbernen
Zahlen 100 vor das Haus gesetzt.

Ich frage dann immer, was das Schönste war, woran sie sich erinnert.

Ohne lange nachzudenken antwortete die kleine, fast zerbrechlich wirkende Frau:
Die Flucht aus Ostpreussen und das Schlafen im Heu am Ende des 2. Weltkrieges.

Ich versuchte mich zu vergewissern, dass ich richtig verstanden hatte:

Die Flucht mit 2 Kindern, die Übernachtung im Stroh, Krieg – meinte sie dies ?
Ja !

War und ist es am Ende eines Lebens tatsächlich so, das gerade die Schwierigkeiten, die Not, das Finden von Lösungen und die Bewältigung der Aufgaben uns verbinden und unvergesslich sind ?

Warum haben dann die meisten Angst vor einer großen Aufgabe – während man gerade dann über sich hinaus wächst, etwas über sich erfährt ?

Drei Dinge möchte ich Euch heute mitgeben;

1. Denkt daran,
was am Ende Eures Lebens wichtig ist, was und wen ich bei Euch haben möchtet – und fangt schon jetzt damit an.

Natürlich wollen uns die Medien gern suggerieren, dass wir 14 Paar Turnschuhe und 3
Mobile Endgeräte brauchen, dass Männer dicke Uhren und Frauen chice Kleider brauchen.

( Natürlich IST heute auch so ein Tag der chicen Kleider )

Dennoch solltet Ihr wissen, was EUCH wichtig ist und dies immer wieder hinterfragen.
Wenn ich jetzt weg müsste – was würde ich dann mitnehmen, was davon brauche ich wirklich und was davon bin ich ?

2. Denkt daran,
dass die Menschen, die Ihr trefft, Euch und Eure Erfahrungen ausmachen.
Pflegt die Freundschaften im analogem wie im digitalen Leben, es gibt keinen Grund wie alle zu sein – aber auch keinen, alleine zu sein.
Wenn Ihr nicht fragt, erfährt Ihr nichts.
Wenn Ihr nicht auf Menschen zugeht – lernt Ihr vielleicht die fasziniertesten Typen nicht kennen ! Es gibt nur diesen einen Film, der Euer Leben ist, es ist Eure Hauptrolle ! Bleibt nicht hinter – oder vor – der Bühne sitzen, lasst nicht andere der Regisseur Eures Lebens sein.

3. Denkt daran,
dass Ihr letztlich selbst, und nur Ihr selbst verantwortlich seid.
Im guten wie im schlechten.

Ihr
werdet die Entschiedung treffen wo Ihr lernen werdet,
was Ihr studieren werdet,
wo Ihr leben werdet. Glauben – Kinder -Partnerschaft
das sind immer auch ganz individuelle Momente, in denen Ihr allein sein werdet.
Versteckt Euch nicht hinter anderen – auch wenn der Rat der Freunde immer wichtig sein wird.
Der wichtigste Kompass für Euch und Eure Entscheidungen ist immer bei Euch, er ist hier ganz innen drinnen, hört auf Euer Gefühl im Bauch und im Herz.

Nehmt Euch Zeit, damit Ihr sie – und nicht sie Euch besitzt.

Ich wünsche Euch, dass Ihr gerade heute bei Eurer sicher unvergesslichen Feier
das Spartphone zu Seite legen könnt und den Moment und den Tag genießen.

Nehmt Euch die Zeit mit Euren Eltern und sagt ihnen, wie lieb Ihr sie habt.

Das ist viel – aber mehr geht nicht in diesem Leben.

Und wenn Ihr später an dieser Stelle als Eltern sitzen werdet,
EURE Kinder hier sitzen,
dann würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch an meine Worte erinnert !

Vielen Dank !

Mut machen, für Alle !

Ja, wir brauchen das Kreuz. Aber wir brauchen es auf den Wahlzetteln in den Kabinen.

Und wir – als Linke – wollen es dort, im September, wo Menschen sich für unsere linke Politik entscheiden.

Dass sie das tun, müssen wir eine Schippe drauf legen.

Der gestrige Tag hat gezeigt: wenn es um ein wirklich mobilisierungsfähiges Thema geht,

Hält keine U-Bahn alle ab, früh im Bundestag zu sein, einige haben da sogar übernachtet,

Und zum ersten Mal nach ihrem GEwissen entschieden.

Was haben wir sonst – fragt sich der Normalbürger ?

Weniger wichtige Themen ? Weniger Gewissen ? Was ist mit meinem Thema ?

Und: wenn Muttis sowieso nach Bauch entscheidet, wie wollen wir dann im Wahlkampf

Menschen mobilisieren, wenn der Zug abgefahren ist ?

Hunde, Kleingarten und Bohnenkaffee sind bei und die Basics. Die Pflicht.

Russlanddeutsche unterstützen,

Selbstverständlich auch in der Kirche und über diese mitdiskutieren,

Auseinandersetzung mit der AFD, im Gegenprotest gegen die NPD und alle, die sich unserer geflüchtetenpolitik widersetzen.

Oder : Bei Regen unsere neu sprießenden urbanen Gärtnergruppen unterstützen, ist Normalität.

Täglich ist Petra, unsere und unser Aller Spitzenkandidatin unterwegs.

Die Menschen nehmen sie wahr als präsent, als unkompliziert, undogmatisch

Bodenständig und verlässlich. Oder, wie neulich eine der Frauen beim Hellersdorfer Fest dann sagte:

…  als “wirkliche Linke”. Muss man das erklären ?

Muss man auch nicht, denn sie haben es gut im Gefühl.

Dieses Bauchgefühl ist in den letzten Tagen ein bisschen diskreditiert worden.

Zu Unrecht. Nur weil Frau Merkel sich darauf bezieht, ist es nicht falsch zu fragen, wie sich Geflüchtete Weltpolitik, hochkomplexe ökologische Themen, LAndespolitik und die Bauvorhaben vor der eigenen Terasse zu einem grummeligen Gefühl verdichten, was man als Marxsches Bewusstsein – oder auch regionale ausdifferenziertes Bauchgefühl und Votum definieren kann.

Die Menschen werden auch im September mehrheitlich nicht nach unserem Wahlprogramm entscheiden,

Was das Wahlprogramm nicht einen cetimeter weniger Wertig macht !

Und noch weniger nach den Debatten in Unter Arbeitsgruppen.

Sie wollen nicht hören, ob in einer auf 4 Jahre angelegten überbezirklichen FAchgruppe nach § 44 etwas

Getan werden soll – sondern was wir tun.

Als Mitglied des Landesausschusses haben wir uns sehr intensiv – aber auch da ist noch Platz nach Oben – mit der Frage befasst,

Wie auch wir uns nicht nur gegenseitig über Absichten, Verläufe und Begründungen unterrichten, die

In den Gremien, Fraktionen und Verwaltungen “gerade laufen” – sondern die politischen Themen auch debattieren.

So, dass die Menschen merken: hier sind Politiker im Vordenken, im Streit – aber auch mit einem klaren Ziel und dem Wunsch nach Ergebnissen unterwegs.

Was wir nicht einfach und verständlich sagen können, weil wir 5 Seiten brauchen ( auch wenn damit nach Annahme der Verfasse nicht mal ansatzweise adäquat die Komplexität erfasst ist ) – greift nicht.

Wenn wir mit dem Satz “Wir sind die einzigem für dieses und jenes” kommen, reicht es nicht.

Mein Wunsch ist: Dass wir Themen wie Armut auch so vermitteln, dass die Wählerinnen und Wähler spüren: hier wird etwas getan! Dass bedeutet auch zu erspüren, wie die MEnschen Politik wahrnehmen und durch welche hohle GAsse sie UNS erwarten.

Als Stadträtin muss ich aber auch sagen, was die Mitarbeiterinenn und Mitarbeiter vom GUTEN REGIEREN erwarten.

Sie erwarten, dass Themen gut vorbereitet, strukturiert und mit klarer Aussage zur Umsetzung angegangen werden.

Beispiel: SCHULBAU

Wir kennen den Bedarf, wir kennen den Sanierungsstau aus zig Jahren, wir haben bei uns im Bezirk allein 140 Millionen Sanierung an Bestandsschulen, die wir im Bezirk auch umsetzen müssen.

Aber zur Aussage: über 5,5 Millionen baut das Land. Gut. Das Land wird also alle NEubaumassnahmen umsetzen.

Unsere

Berlin ist Musik – und die Musiker machen wir ! 

Meine Rede bei der Großen DEMO des DGB am 1. Mai 2017 vor dem Brandenburger Tor

( Es gilt das gesprochene Wort )

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Gäste, Berliner, Besucher, Mitstreiter,

Die Losung ist heute: Wir sind viele. Wir sind eins.

Und was uns eint, ist das Ringen um gute Arbeit, um gute Arbeitsergebnisse für Berlin, für die Bezirke !

Aber auch um gute Arbeitsbedingungen. Und ich freue mich, nach dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller auch in Verantwortung für die Kommunalpolitik in den 12 Bezirken sprechen zu können. Mein Name ist Juliane Witt, ich bin die Bezirksstadträtin für Kultur, Soziales und Bauen in Marzahn-Hellersdorf und es ist mir eine große Ehre, heute zu Euch, zu Ihnen, sprechen zu dürfen – um Euch und uns in unserem Kampf zu ermutigen!

KULTUR ist City, Kultur ist Vielfalt, KULTUR ist hip – auch das, was in den Bezirken geschieht.

Als Stadträtin für Kultur, Soziales und Bauen weiss ich, dass in JEDEM der Ämter Personalnot herrscht. Warum ? Nicht weil die Mitarbeiter der Berliner Verwaltung alle krank werden, wie gerne kolportiert wird, auch hängt es nicht an den Personalbereichen und noch weniger an unserem Personalrat, der uns mit Rat und Tat unterstützt. Dafür an der Stelle auch DANK.

Es hängt daran, dass nicht bereits 2012-13 erkannt wurde, dass der VZÄ Abbau, der Personalabbau gestoppt werden muss, dass die Ära Sarrazin zu Ende ist und nun mit Zuzug und Dynamik – ob Wohnungsbau oder Kultur – auch diejenigen, die die Leistungen in der Hauptstadt erbringen, wieder unterstützt werden müssen.

Es ist gut, dass Rot-Rot Grün jetzt den Umschwung geschafft haben, dass nun in 2017 der Personalaufbau wieder läuft und dass der Motor der Stadt wieder angeschoben wird. Leicht ist das nicht !

Ich möchte Euch an der Stelle auch die herzlichen Grüße und solidarischen Wünsche auch der weiteren KULTUR- Stadträte und Kommunalpolitiker  überbringen. Konkret darf ich zu Euch sprechen, weil ich im Sommer 2016 die erfolgreiche Kampagne

“20 Prozent” mit erdacht habe, die nun der Landesmusikrat und die Musikschulen genial umgesetzt haben

und die wir ( viele und gemeinsam ) bis in den Koalitionsvertrag mit verhandelt haben.

Einige werden sich erinnern: fast jeder Politiker ließ sich mit unserer Postkarte fotografieren. Wobei es bei den 20 % nicht allein um feste Stellen geht, oder um ein quantitatives Thema, sondern es auch um Nachhaltigkeit, Kontinuität in der Bildung und um QUALITÄT !

Ich war selbst bei den Koalitionsverhandlungen beteiligt und weiss, dass das Thema Kultur in den Bezirken einen hohen Stellenwert hat und haben muss. Kultur ist keine Nebensache, keine Feierabendunterhaltung nach dem Ernst des Tages und kein schmückender Standortfaktor, um die Immobilien besser zu vermarkten. Kunst sind Lebenssinn und viele Menschen halten in Berlin genau dieses Thema auf der Bühne – viele auch in prekären Arbeits Verhältnissen.

Kultur ist BILDUNGSAUFTRAG,  um eben die Werte unserer Gesellschaft jenseits vom Händeschütteln zu VERHANDELN !

Wir kämpfen gemeinsam um 20 % Festanstellungen in unseren kommunalen Musikschulen! Und für gute, feste Arbeitsverträge für jene, die seit Jahren sich nur noch von Honorar zu Honorar hangeln.

Das ist keine Vision, sondern das nötige, dringende und unverzichtbare Umdenken nach jahrelangem Sparzwang und der Illusion, Berlin würde schrumpfen und wir bräuchten für unsere 4 Schulen nur einen Hausmeister. Der ist jetzt auch schon weg…

Das GEGENTEIL IST DER FALL. Wir brauchen Bauleiter, Sozialarbeiter UND Musikschullehrer und Lehrerinnnen !

Und die Musikschullehrer sind nicht weg, einige aus den verschiedenen Bezirken stehen hier im wahrsten Sinne des Wortes hinter mir, andere sind hier im Publikum und ALLE  haben jahrelang genau das getan, was ihre Profession, ihre Herz und ihreKompetenz  von ihnen verlangt: jungen Menschen eine Zukunft geben.

Das bedeutet auch: Berlin eine Zukunft geben ! Denn was nützen die schönsten und modernsten Bühnen, wenn wir keine Menschen haben, die auf ihnen den Zauber der Musik verstehen und Menschen, die eine solche Begabung entdecken und fördern. Gerade auch bei denen, die nicht mit dem Klavier im Zimmer aufwachsen, sondern deren schwierige Verhältnisse eine besondere Förderung brauchen. Und ich danke allen, die diese tolle Arbeit leisten, die mit ihrer Erfahrung die Fähigkeiten entdecken, erspüren – wo es Sinn macht, auch die Geige in die Hand zu nehmen, die Eltern ermutigen und wo man vielleicht auch mit den Nachbarn sprechen muss…

Wir fordern gemeinsam, Musiklehrer, Musikfreunde, Eltern, ALLE Stadträte  ( und auch der KULTURSENATOR Klaus Lederer ist an unserer Seite ) vom Finanzsenator und den Politikern, die im Abgeordnetenhaus den Haushalt umsetzen und damit auch das wichtigeste Material, die KOALITIONSvereinbarung: Wir fordern, dass die 20 % aus dem KOA Vertrag umgesetzt werden.

Wir fordern ( und haben das diese Woche auch in einem gemeinsamen Schreiben aller StadträtInnen zum Ausdruck gebracht )

184 feste Stellen, die zumindest ansatzweise der jahrelangen Unsicherheit an Ende bereiten.

Und: wir fordern eine passende, realistische Umsetzung. Das Aktuelle Angebot auf Arbeitsebene ist eben noch nicht überzeugend. Und ich möchte Euch ermutigen, der Kulturverwaltung der Rücken zu stärken.

Wir SIND viele. Was uns eint ? Das Ringen um gute Arbeitsbedingungen. Das Kämpfen um Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Für die Metropole – aber auch für die Bezirke ! Ich bin sehr froh, mit Heiko Glawe und Doro Zinke da feste Mitstreiter /innen an unserer Seite zu haben, die uns und den Landesmusikrat jederzeit unterstützen !

Ihr könnt auf mich zählen, wie auch ich mich auf Euch verlasse !

Seid neugierig auf das Leben, sprecht Menschen an und gebt ihnen eine Chance ! 

MEINE REDE zur JUGENDWEIHE in HELLERDORF 29.5.2017 

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Liebe Jugendliche, liebe Familienmitglieder, liebe Eltern, 
ein wichtiger Festtag zeichnet sich dadurch aus, dass man immer ein wenig aufgeregt ist. 
Weihnachten, Geburtstag – Ihr kennt das. 

Man ist ein wenig Ratslos, probiert das eine oder ander Kleid an – um es dann zu verwerfen, und denkt kurze Zeit, dass man nie etwas finden wird. 

 ( Wie ich sehe, haben die meisten doch etwas ganz und gar Wundervolles gefunden… )

Aufregung und Hoffnung, Erwartung und Neugierde, aber auch ein bisschen Angst, die man häufig hinter Coolness verbirgt. 

Wichtige Festtage sind auch schon in der Vorbereitung spannend, manchmal sind die Tage vor dem Fest viel schöner, 

Weil es um Erwartung geht. 

Erwartung ist das, was in unserem Kopf passiert. Welches Bild wir von etwas haben, machen, und machen wollen.

Wir nehmen etwas vorweg, sind in Gedanken schon dabei und versuchen, uns dadurch zu wappnen, was kommt.

Ihr seid hier, um Euch auf das Erwachsenensein einzustellen. 

Das klingt einfach, denn offenbar haben das ja alle ( Eltern, Grosseltern, Nachbarn und Patentanten ) schon durch. 

Erwachsen sein klingt nach Führerschein, lange ausgehen und endlich tun und lassen, was man will. 

Aber ist es nur dadurch, dass alle das schon durch haben, einfach ? 

Woran merkt man überhaupt, dass dieses Erwachsensein beginnt und – will man das wirklich haben und sein ?

Einerseits erscheint es einfach . Andererseits hat man in der Familie, in Büchern, Filmen, auch immer gehört von Menschen, 
die es nicht einfach haben, obwohl sie längst groß sind. Erwachsen sein klingt immer auch nach Leistungsdruck und nicht immer ist es einfach, diesem zu entsprechen. 

Trennung und Schmerz, Abbruch des Studiums oder der Ausbildung, Verluste und Enttäuschungen können eine Biografie gehörig durcheinander bringen. Kein Wunder, wenn der eine oder andere auch unsicher ist: was ist der beste Weg ? Und ist das Leben nicht jetzt gerade besonders schwierig ? Um ganz ehrlich zu sein: dieses ganz normale LEBEN zu leben, 

ALSO Ausbildung, Beruf und Kinder – Liebe und Alltag: 

ES ist nie einfach gewesen, all das unter einen Hut zu bringen.

Eure Elten und Großaltern, die Familien, die heute bei Euch sind, wissen das. 

Heute ist sicher auch der Tag, an dem sie das erste Mal zurück denken, wie es war, als sie das erste Mal erfahren haben, dass es Euch gibt. Vom ersten “ich bin Schwanger !!! ” bis zum ganz und gar einmaligen Moment der Geburt, zu ersten Schrecksekunden; wenn Ihr dem Ball auf die Strasse nachgerannt seid, vom ersten Abend allein ( wo bleibt er denn ? Es wird doch nichts passiert sein ? ) 

Und der heutige Tag ist auch der Tag, an dem es Sinn macht, auch für die ganz COOLEN unter Euch, mal ganz vorsichtig,  dann aber auch ganz liebevoll den Blick auf Mama und Papa zu richten, die Euch unwahrscheinlich lieb haben!

( auch wenn manche Erwachsene, manchmal Männer, das nur selten zeigen ) 

Heute ist der Tag, um das Handy aus der Hand zu legen, um die Eltern mal ganz liebevoll in den Arm zu nehmen, und bei Ihnen da oben im Rang:  um den nun -nicht – mehr Kindern zu sagen, wie stolz Sie auf Sie sind.

Auch wenn die Schulnoten manchmal nicht ganz den Erwartungen entsprechen, die Freunde neulich die Küche fast leer gefuttert haben und die Wahl der neuen Freundin, besser: deren Haarfarbe !! –  alles andere als Ihre Wahl ist.

Aber zurück zu Euch, die Ihr heute im Mittelpunkt steht. 

Was möchte ich Euch auf den Weg mitgeben ? 

1. Ich möchte Euch ermutigen, Eure Welt, die Umgebung, Euer Leben und die Umstände nicht selbstverständlich zu nehmen. 

Die Dinge nicht hinzunehmen, die Lebenssituation, die Zeugnisse, die Chancen, die jeder hat – sondern dankbar zu sein und anzuerkennen, welche besondere Leistung dahinter steht und auch zu realisieren, dass man für das eigene Leben kämpfen muss. Es gibt nur dieses eine Leben und es lohnt sich, um das ganz eigene Glück zu kämpfen. 

2. Macht Fehler – aber lernt daraus und macht sie nicht zweimal. Das Leben ist keine Nachmittagsserie, in der über mehrere Jahre Personen durch die Türen treten, sich ver- und entlieben, immer neu, immer gleich und manchmal wird ein Schauspieler ausgewechselt. Wenn Ihr spürt, dass ein bestimmter Plan, eine Ausbildung, eine Partnerschaft, eine Ehe nicht funktioniert, dann versucht innerhalb des Systems alles auszuschöpfen, zu verändern, und werft nicht alles bei den ersten Schwierigkeiten hin. Wenn Ihr aber spürt, das etwas nicht zu Euch und Eurem Leben passt, dann muss man auch einen Schlusstrich ziehen und etwas bei sich ändern, radikal und mutig, vor allem aber: ehrlich zu sich selbst.

3. Ich möchte Euch ermutigen, Dinge nicht in feste Schubladen zu schließen – und wenn, sie auch wieder zu öffnen. 

Ihr werdet es selbst schon oft erfahren haben. Natürlich sind die Freundinnen ( viele sind heute ja mit dabei ) aus der Schulzeit die allerbesten, die vertrautesten und diejenigen, die man nie verlassenen wird. Aber auch die besten Freundinnnen von gestern können sich schon morgen nicht mehr verstehen. Lebenswerte und Lebenswege können sich ändern, Glauben, Prinzipien, politische EInstellungen werden sich ändern und Euch ändern – mehr als die Musikgruppen, an denen aktuell Euer Herz hängt. In Eurem Leben wird es Menschen geben, denen man wieder begegnet – nach Jahren – und alles, was wir an Gutem und Schlechten verteilen, holt uns irgendwann ein. Es muss nicht extra der Kantsche Imperativ sein, der einen fordert sich so zu verhalten, wie man selbst behandelt werden möchte – es lohnt sich in allen Bereichen, von Sport bis Politik, Nachbarschaft bis zum Konzert und der Heimkehr aus dem Club, sich so zu verhalten, dass man auch morgens in den Spiegel schauen kann.

Und: Ich möchte Euch ermutigen, Menschen nicht zu schnell und nicht zu äußerlich zu beurteilen. Es ist wichtig zu wissen, dass der Anzuträger von heute der Obdachlose von morgen sein kann – und umgekehrt ! 

Und dass auch uns und unsere geborgene Nachbarschaft hier Krieg und Vertreibung ereilen kann. 

Liebe Jugendliche, 

Es gehört zu den schönsten Reisen, in die Welt zu fahren, neue Orte zu sehen, Dinge zu entdecken – aber das spannendste Erlebnis bleibt immer noch das Entdecken von Menschen, die ersten Momente, wenn wir merken, dass uns unter 80 Millionen der Eine oder die Eine wichtig ist. 

Lässt Euch nicht einreden, ein Auto oder Iphone wäre das wichtigste im Leben. 

Seid neugierig auf das Leben, sprecht Menschen an und gebt ihnen eine Chance ! 

Und vor allem: lasst Euch nie von anderen einreden, was gut für Euch ist. 

Alle wichtigen Entscheidungen solleten überschlafen werden, sie brauchen den Rat und die kleine Recherche im Freundeskreis und Netzwerk ( früher gab es google noch nicht ) Aber: man fällt sie alle allein. 

Lässt Euch von niemand einreden, was das Beste für Euch sei: welcher Beruf, welche Art von Erotik, welcher Lebensort und welcher Liebe die Eure sein soll. Der wichtigste Kompass ist nicht google maps; sind keine Mädelszeitschriften oder Blogs, die Euch vorgaukeln, wie Ihr leben sollt. Sondern der wichtigste Kompass ist ganz da drinnen. Es ist Euer Herz. 
Was ich Euch persönlich wünsche: werdet glücklich. 

Ich möchte, dass Ihr ein glückliches, erfolgreiches Leben lebt !

Eins mit Euch und immer wieder mit dem Blick auf diesen Kompass. 

Und wenn es so wird, und Ihr glücklich lebt, mit einer guten Arbeit und einem Menschen, der Euch versteht, dann seid großzügig. Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt. 

Und noch ein letztes: Schreibt Tagebuch. 

Schreibt heute zumindest auf einen Zettel, was Ihr heute am meisten wünscht. Fängt am besten bei Eurer Feier damit an.

Packt die Wünsche in eine kleine Kiste, die ihr in 10 Jahren wieder öffnet. 

Und mein Wunsch für Euch ist: dass sich genau der Wunsch, den Ihr heute antragt, dann auch erfüllt hat !

Euch und Euren Familien einen unvergesslichen Tag ! 

Einladung Vernissage coop: Jugendkunstschule & mp43

Die Jugendkunstschule Marzahn-Hellersdorf und das mp43, projektraum für das periphere Hellersdorf laden ein zur

Vernissage:
DIE ALTEN HABEN UNS DIE BESTEN IDEEN GESTOHLEN
( Mark Twain) 
Die Vernissage findet  am Samstag, den 22.4.2017 von 15-18 Uhr im mp43 – projektraum für das periphere statt. Die Schüler*innen der Jugendkunstschule Marzahn – Hellersdorf  präsentieren ihr Vorstellungen und Ideen über “die Moderne” – von Manga über Informel und bis zur Konzeptkunst.

Seit dem Neustart der Jugendkunstschule Marzahn-Hellersdorf am Standort Kummerower Ring Ende 2016 sind neue Partnerschaften entstanden. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit der Künstlerin Carola Rümper.

Kulturstadträtin Julia Witt: “Insbesondere der ein wenig schillernde, aber durchaus schon vorhandene neue Kunstraum “Kastanienboulevard” ist spannend, um mit den neu entstandenen Projekten wie dem mp43 und dem Projektraum der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst” zusammen zu schauen, wie sich Kulturprojekte MIT den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam entwickeln.
Besonders angenehm empfinden die Künstler das positive Feedback der Anwohner, die nach Neugier und Überraschung inzwischen die Ansiedelung der Kunstprojekte sehr dankbar annehmen und als Wertschätzung und Angebot wahrnehmen. Gern betone ich an der Stelle nochmal das Engagement des Unternehmens “Deutsche Wohnen”, ohne dessen Bereitschaft zur Unterstützung viele Projekte auf dem Kastanienboulevard nicht möglich wären. Auch mit der aktuellen Projektwoche im “Löwenladen” ist ein weiterer Impuls gelungen, neue Mitstreiter im Kiez, der nun auch vom Quartiersmanagement betreut wird, zu motivieren.
Kunst und Kultur sind hier in bester Weise auch sozial und emotional ermutigend. Sie zeigen, dass der Kiez Stärken hat und ermutigen die Anwohner, diese zu nutzen!”

Mit diesem Projekt beginnt das mp43 – projektraum für das periphere mit einer Reihe von mehreren Projekten, die in Kooperation mit Jugendkunstschule Marzahn – Hellersdorf  durchgeführt werden.
In den kommenden zwei Monaten werden weitere Ausstellungsprojekte folgen.
Wir freuen uns Sie / euch zu dieser besonderen Ausstellungsreihe einladen zu können.

Carola Rümper
mp43 – Projektraum für das Periphere

Thomas Theus
Leiter der Jugendkunstschule Marzahn-Hellerdorf

Helena Knorr
Koordinatorin Kulturelle Bildung für den Bezirk

Julia Witt
Kulturstadträtin Marzahn-Hellersdorf

Ort:
mp43 – projektraum für das periphere
Kastanienboulevard (Stollbergerstraße 73 / 12627 Berlin)

#mahe #art #Hellersdorf #kulturellebildung

Herkulesaufgabe Schulen in Berlin ! 

Bauen ! Aber auch die Sanierung von Schulen ist ein zentrales Thema in den Bezirken. 

Fakt ist: Jahrelanger Abbau von nicht genutzten Schulkapazitäten, nicht rechtzeitiges Erkennen, dass ab 2013 die Hauptstadt wieder wächst, Ignoranz der Sanierungsbedarfe in den letzten 5 Jahren – das Ergebnis ist bekannt, von vielen Eltern benannt.

All das führt zu einem nun “plötzlich” erkannten Bedarf. Neubau und Sanierung !

Erstmal hat R2G allen Bezirken 8 Stellen ab sofort für das Thema Schulsanierung und Bau zugeordnet. Unabhängig vom Bedarf. Zwei davon werden im Bereich Schule bei meinem Kollegen Gordon Lemm für die Planung eingesetzt. Als Baustadträtin in Marzahn-Hellersdorf freue ich mich sehr, dass das Bezirksamt schon am letzten Dienstag, dem 11.4.17, die sofortige Besetzung der beiden Bauleiterstellen beschlossen hat und zwei Kollegen ( vorher in einem Förderprogramm tätig ) auch sofort bereit stehen. Das löst nicht alle Probleme, aber ist eine gute Nachricht für die beiden, für die Eltern und Kids ! #schulen #mahe #bauen